Wohl dem Mensch, wenn er gelernt hat zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.
(Friedrich Schiller)
Als Johann Christoph Friedrich Schiller am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren wird, konnte niemand ahnen, dass aus dem Jungen einer der bedeutensten deutschen Autoren werden sollte.
Zusammen mit Johann Wolfgang von Goethe gehört Schiller zu den bekanntesten und erfolgreichsten Dichtern und Schriftstellern der Deutschen Klassik.
Als Offizierssohn musste Schiller für dieses Ziel einen deutlichen Umweg hinnehmen. Auf Anordnung des Herzogs musste Friedrich Schiller 1773 in die Militärakademie eintreten und begann in der Folge ein Jurastudium. 1775 Wechselte er in den Fachbereich Medizin; neben seines Studiums begann er die erste Fassung der Die Räuber zu schreiben.
Nach Abschluss seines medizinischen Studiums vollendet Schiller 1781 Die Räuber. Wenig Begeisterung konnte sein Dienstherr, Herzog Karl Eugen für die junge Literatur empfinden. Friedrich Schiller, der sich über das Verbot an der Aufführung Der Räuber teilzunehmen hinwegsetze durfte während einer 14 Tage währenden Inhaftierung den Missmut des Herzogs am eigenen Leib spüren.
Schiller entflieht zusammen mit seinem Freund und Musiker Andreas Streicher aus dem Einflussbereich des Herzogs und verdingt sich als Bibliothekar. Frei und voller Ideen stürzt sich Schiller wieder in die Arbeit. Es entstehen binnen weniger Jahre Kabale und Liebe (1784, Uraufführung Frankfurt am Main), die Ode an die Freude, (1785, heute zusammen mit Beethovens 9. Sinfonie die Hymne der Europäischen Union) und Don Carlos (1787).
1790 wird Friedrich Schiller zum unbesoldeten Professor für Geschichte an die Universität Jena berufen. Es folgen immer wiederkehrende Krankheitsschübe, dennoch lässt Schiller nicht in seiner Schaffenskraft beeinträchtigen, nach einem Aufeinandertreffen mit Goethe begründet sich zwischen diesen beiden Schriftstellern eine Freundschaft, die durch eine nachfolgende sehr produktive Phase beider Autoren gekennzeichnet ist.
In schneller Folge erscheinen von Freidrich Schiller Der Taucher (1796), Die Kraniche des Ibykos (1797), Wallenstein, Das Lied von der Glocke (1799), Maria Stuart, Macbeth als Bühnenstück (1800), Die Jungfrau von Orleans (1801), Braut von Messina (1803), Wilhelm Tell (1804).
Im Jahr 1802 wird sein Schaffen mit einem Adelstitel, gewürdigt. Kurz nach Fertigstellung des Wilhelm Tell verstirbt Friedrich Schiller im Mai 1805.
Todesursache ist vermutlich eine akute Lungenentzündung, welche durch eine Tuberkulose Erkrankung hervorgerufen wurde. Die folgende Obduktion ergab, dass Schiller bereits seit geraumer Zeit enorm geschwächt gewesen sein musste, neben Lunge waren auch Milz, Galle und Nieren stark geschädigt.
- Wohl dem Mensch, wenn er gelernt hat zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann. (Friedrich Schiller)
- Der Berg ist überschritten; nun wird es leichter gehen. (Friedrich der Große)
- Der Meister kam die Form zerbrechen, mit weiser Hand, zur rechten Zeit (Friedrich Schiller)
- Niemand weiß, was der Tod ist, ob er nicht für den Menschen das größte ist unter den Gütern. Sie fürchten ihn aber, als wüßten Sie gewiß, dass er das größte Übel ist. (Platon)
- Meistens hat, wenn zwei sich scheiden, einer etwas mehr zu leiden. (Wilhelm Busch)
- Der Elefant hinterläßt nach seinem Tode seine Spur, das Schaltier seine Schalen. (Aus dem Orient)
- Das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig. (Die Bibel)
- Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, ist nicht tot. Tot ist nur, wer vergessen wird. (Verfasser nicht bekannt)
- Wo Worte fehlen, das Unbe-schreibliche zu beschreiben,wo Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,wo die Hände das Unbe-greifliche nicht fassen können, bleibt einzig die Gewissheit, dass Du immer in unserem Herzen fortleben wirst.. (Verfasser nicht bekannt)
- Du kamst, du gingst mit leiser Spur, ein flüchtiger Gast im Erdenland;Woher? Wohin? Wir wissen nur: Aus Gottes Hand in Gottes Hand. (Ludwig Uhland)
- Das Sichtbare vergeht, doch das Unsichtbare bleibt ewig. (Die Bibel)
- Als der Regenbogen verblasste, kam der Albatros und trug mich mit sanften Schwingen weit über die sieben Weltmeere. Behutsam setzte er mich an den Rand des Lichts. Ich trat hinein und fühlte mich geborgen. Ich habe euch nicht verlassen, ich bin euch nur ein Stück voraus. (unbekannter Verfasser)
- Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst Du von Deinen Lieben fort. (unbekannter Verfasser)
- U R 2 good 2 B 4 got10 (unbekannter Verfasser)
- Nur wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt. (unbekannter Verfasser)
- Die Mutter war’s, was braucht’s der Worte mehr? (unbekannter Verfasser)
- Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache. (Hermann Hesse)
- Nicht die Freuden, nicht das Leben stellt den Wert des Menschen dar, immer nur wird das entscheiden, was der Mensch dem Menschen war. (unbekannter Verfasser)
- Jede Zeit hat ihr Ende, jedes Ende seine Zeit. (unbekannter Verfasser)
- Es ist so schwer zu verstehen, daß wir uns nie mehr wiedersehen. (unbekannter Verfasser)
- Still und leise, ohne ein Wort, gingst du aus unserer Mitte fort. Du reichst uns nie mehr die Hand, ruhe sanft und habe Dank. (Verfasser unbekannt)
- Der Tod ist von allen Besuchern der am meisten angekündigte und der am wenigsten erwartete (Paul Bourget)
- Mors est quies viatoris - finis est omnis laboris. Der Tod ist die Ruhe des Wanderers - er ist das Ende aller Mühsal (Lateinisches Sprichwort)
- Still kam der Tod, kam wie ein Freund, nahm dich bei der Hand und führte dich heim. (Verfasser nicht bekannt)
- Der Tod kann uns von dem Menschen trennen, der zu uns gehörte, aber er kann uns nicht das nehmen, was uns mit ihm verbindet. (unbekannter Verfasser)
- Als du auf die Welt kamst, weintest du, und um dich herum lächelten alle. Lebe so, dass, wenn du die Welt verlässt, alle weinen und du lächelst (Chinesisches Sprichwort)
- Ich höre auf zu leben, aber ich habe gelebt. (Johann Wolfgang von Goethe)
- Der Rest ist Schweigen (Shakespeare, Hamlet)
- Richtig sieht man nur mit dem Herzen, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar. Antoine de Saint-Exupéry, Der kleine Prinz
- Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein! Die Bibel, Buch Jesaja
- Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zu frischem Wasser. Er erquickt meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Aus der Bibel - Psalm 23
- Ich lebe, ich weiß nicht wie lang,ich sterbe, ich weiß nicht wann,ich fahre, ich weiß nicht wohin.Mich wundert, dass ich noch fröhlich bin.(Sprichwort)
- Alt werden und einsam werden scheint dasselbe, und ganz zuletzt ist man wieder nur mit sich zusammen und macht andere durch seinen Tod einsam.Nietzsche, an seine Mutter im Jahre 1875
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- Es ist der Geist,der sich den Körper baut.Wallensteins Tod III,Friedrich Schiller
- Ich habe verloren, was meines Lebenseinzige Wonne war, die heiligebelebende Kraft, mit der ich Weltenum mich schuf.Goethe im Jahr 1772, ausDie Leiden des jungen Werther
- Das Werk lobt den Meister.Jesus Sirach 9,24
- Gott ist die Ruhe und beruhigt alles,und ihn, die Ruhe anschauen, heißt selber ruhen.St. Bernhard, In Quadragesimo 5
- Wem Gott will rechte Gunst erweisen,den schick er die weite Welt hinausJoseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff, aus:Der frohe Wandersmann




